Pflegewegweiser » Testimonien » Joelle S. – Wie Pflegewegweiser mir hilft, für meine Tochter da sein zu können.
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Wie kam es dazu, dass du deine Tochter zu Hause pflegst?

„Ich bin Mutter dreier Töchter. Eine meiner Töchter wurde aufgrund einer Virusinfektion während der Schwangerschaft mit einer Behinderung geboren, die zu einer körperlichen und geistigen Beeinträchtigung geführt hat.“

Wie wurdest du auf den Pflegewegweiser aufmerksam?

„Meine Mutter hat mir geschrieben, dass im Fernsehen eine Reportage läuft, in der auch eine Familie mit einem behinderten Kind vorgestellt wird, die sich bei einer Spitex als pflegende Angehörige angestellt hat. Da war das Interesse erst einmal gross und ich habe mich näher informiert und eingelesen, wie das funktioniert und was das für uns bedeuten würde. Bei meinen Recherchen habe ich dann herausgefunden, dass der Pflegewegweiser sich vor allem auf pflegende Angehörige spezialisiert hat. Bei allen Spitex-Diensten, die ich bisher kannte, war es so, dass eine Pflegefachfrau Teile der Pflege übernommen hat. So ein Modell passt aber nicht in unseren Alltag. Deshalb habe ich mich bei Pflegewegweiser sehr schnell als pflegende Angehörige verstanden gefühlt und mich bei ihnen gemeldet und auch sofort einen Termin für ein erstes Kennenlerngespräch bekommen.“

Wie war der Ablauf mit dem Pflegewegweiser?

„Ich hatte ein erstes Kennenlerngespräch mit Ramona, die zu uns nach Hause gekommen ist. Da haben wir besprochen, was meine Tochter an Pflege braucht, wie der Alltag genau aussieht und wie die Abläufe sind. Das habe ich dann eine Woche lang ganz genau aufgeschrieben, weil ich auf dieser Basis bezahlt werde.

Ich habe mehrmals monatlich Gespräche mit Ramona oder sie meldet sich von sich aus, wo wir immer die aktuelle Pflegesituation besprechen oder ich auch Fragen stellen kann, wenn ich Hilfe brauche oder wenn ich Fragen zur Pflege meiner Tochter habe.“

Wie hilft dir die Anstellung beim Pflegewegweiser?

„Der Stundenlohn beträgt CHF 35 pro Stunde und wird monatlich ausbezahlt. So bin ich abgesichert, da ich Vollzeit zu Hause bin. Denn eigentlich wollte ich nach der Geburt langsam wieder in meinen Beruf einsteigen, aber als meine Tochter geboren wurde und klar war, dass sie meine ständige Pflege braucht, wusste ich, dass ich meinen Job aufgeben muss, um zu Hause für sie da sein zu können. Deshalb bedeutet mir das Gehalt, das ich von Pflegewegweiser bekomme, sehr viel. Denn es ist nicht nur eine Form der Wertschätzung für den Mehraufwand, den man als pflegende Angehörige leistet, sondern auch eine finanzielle Absicherung für unsere Familie in der Zukunft. So freue ich mich, dass auch ich meinen Beitrag zur Verbesserung unserer Situation leisten kann.“

Kannst du den Pflegewegweiser weiterempfehlen?

Aufgrund der persönlichen Nähe, die man zu Pflegewegweiser und dem Pflegefachpersonal haben kann, sowie der unkomplizierten Kommunikation, kann ich das Konzept nur weiterempfehlen.

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